Bericht von der Gruppenschau Thüringen 2017

 

 

Barchfeld- Immelborn den 27.11.2017

 

Sonderverein Startauben Gruppe Thüringen

 Vom 17.11. - 19.11.2017 fand unsere Sonderschau der Gruppe Thüringen im Bauernmuseum Sitzendorf ansässlich der 11. Schwarzatalschau und 24. Rensteigschau statt. 116 Startauben in zehn Farbenschlägen stellten sich den Preisrichtern Jürgen Weichhold und Karsten Krauß vor. Leiter konnte unser Sonderrichter aus Krankheitsgründen die Bewertung nicht vornehmen und diese zwei Zuchtfreunde sprangen kurzfristig ein. Dafür möchten wir uns bei beiden bedanken ! Sie haben ihre Sache sehr gut gemacht. Unseren Zfr. W. Apel gute Besserung.

37 schwarze Starhälse von fünf Zuchten zeigten sich von ihrer besten Seite und konnten voll überzeugen. Kein einziges Tier zeigte Mängel. Nur vier Tauben musten mit der Note gut bewertet werden wegen zu heller Augen, rechte Ortfeder nicht durchgefärbt, nur 11 Schwanzfedern und eine hatte eine abgebrochene Handschwinge . Wünsche gab es in Binden noch glatter und 2. Binde länger, Schwanz und Bauchfarbe noch satter und Lackreicher, Mond und Bindenfarbe noch reiner. Eine Taube war schon fast zu groß für eine Startaube. Unsere Startauben im Hauptfarbenschlag müssen nicht mehr größer werden wollen wir den Typ erhalten ! Wir wollen doch eine fluggewande Taube die noch gut im Freiflug gehalten werden kann. Zfr. Heinze zeigte Tiere mit schönen Runden Köpfen das sollte für alle der Maßstab sein. Das beste Tier war der 1,0 jung mit v 97 Band bewertet von T. Stößel . Noch 2 x hv gingen an den selben Züchter und 1 x hv an F. Spangenberg.

Den 26 Blauen Startauben aus drei Zuchten merkte man an das zwei Spitzenzuchten fehlten ! Leiter erreichten sie in der breite nicht die Qualität der vorjahre. Zwei Tiere musten gar die Heimreise ohne Bewertungsnote antreten. Tiere mit groben hellen Augenrand , offenen Rücken , fleckiger Deckenfarbe und befiederte Läufe liesen leiter keine andere Note zu. Einige Tiere hätten noch glattere und schmalere Binden haben können und andere eine längere zweite und reinere. Auch eine geschlossenere Mondmitte wurde bei zwei Tieren gewünscht. Es gab aber auch Lichtblicke So stellte unser Zfr. A. Becker eine sehr schöne 0,1 alt in den Käfig die verdient die Note Vorzüglich Band erreichte. Der selbe Züchter erreichte auch auf eine 0,1 jung ein hv 96 E und Zfr. H. Preiß hv 96 Band auf einen 1,0 jung.

Fünf Marmorstare schwarz von zwei Ausstellern konnten gefallen . Sehr schön die 0,1 alt von W. Arnold der nur eine etwas gleichmäßigere Finkenzeichnung zur Höchstnote gefehlt hat. Alle Tiere erreichten ein sehr gut, hatten schöne Kopfformen ,Augen, Ränder, Monde und Bauchfarben. Wünsche gab es in : gleichmäßigere Schuppung und bei einer Taube Schwanzfarbe satter.

Die vier Marmorstarweißschwänze schwarz von einen Züchter zeigten gute Formen , Monde, Köpfe , Augenfarbe , Schnippen und eine ansprechende Finkenzeichnung. Wünsche gab es in reinerer Bindenfarbe und Flügelzeichnung noch gleichmäßiger und dreieckiger. Leiter hatten drei Tiere nur elf der geforderten zwölf weißen Schwanzfedern und konnten deshalb nur mit der Note gut bewertet werden. sg 95 EP H. Schulz

Vier Starweißschwänze zeigten sich in recht guter Qualität für diesen seltenen und schwer zu züchtenten Farbenschlag. Hier können nicht die Maßstäbe in Bindenlage und länge wie beim schwarzen Starhals angelegt werden. Auch die Grund und Lackfarbe entspricht noch nicht ganz die des schwarzen Farbenschlages! Hier wollen wir derzeit froh sein wenn die Bauchfarbe schwarz und nicht grau oder blau ist. Lackreiche Grundfarbe ist bei diesen Farbenschlag noch wunschdenken. Ein Tier hatte leiter nur 10 weiße Schwanzfedern und konnte deshalb nur mit gut bewertet werden. Zweite Binde schmaler , glatter und gezogener. Bauchfarbe Lackreicher waren die wünsche.  sg 95 E H. Schulz.

Leiter nur vier Silberschuppen von einen Aussteller hatten einen sehr guten Zuchtstand. Schöne Köpfe,Augen,Halsringe,Grundfarben und Finkenzeichnung hatten alle Tiere. Wünsche gab es noch in der Pfeilspitzausprägung und im Silberweiß auf der Schulter noch reiner.

hv 96 Band F. Spangenberg.

Zwölf Starblassen schwarz von einen Züchter zeigten sich auch von ihrer besten Seite. Schöne Figuren mit schwarzer Lackreicher Grundfarbe , Augen, Hauben und sehr guten Kopfschnitten. Wünsche gab es noch in Bindenfarbe reiner, glatter , länger und schmaler. Bei einen Tier Augenrand intensiver . Eine Taube konnte nur ein gut erreichen wegen zu lockeren Haubenaufbau. 2 mal hv96 Band und SE E. Hoffmann.

Wieder einmal zwei blaue Starblassen zeigten die Schwierigkeit in der Zucht dieses Farbenschlages. Hier wünscht man sich auch mehr Züchter die diesen verbessern könnten. Nur noch zwei Zuchten meines Wissens in Deutschland sind einfach keine Basis. Die zwei zeigten gute Figuren ,Kopfschnitte mit ansehlichen Hauben, Deckenfarben und Monden. Wünsche waren: Binden etwas schmaler und oben getrennter. Eine Taube hatte leiter nur neun Handschwingen und wurde mit gut bewertet.

sg 93 Z A.Becker.

Sechs Marmorstarmönche schwarz zeigten sehr gute Qualität für diesen Farbenschlag. Schade das eine Taube eine Wechselschwinge zeigte. War sie doch von außen das schönste Tier mit feiner gleichmäßiger Dreieckzeichnung auf den Decken. Alle anderen hatten schöne Mönchscheckung ,Figuren , Köpfe,Augen,Ränder, Monde und Bauchfarben. Wünsche waren : Spitzkappensitz noch höher , Schuppungsweiß reiner, Schuppungsvorm dreieckiger und verteilter

3 mal sg 94 Z Knut Apel.

Gefallen konnten alle sechs Silberschuppenmönche in Figur, Mönchscheckung ,Augen und Halsring. Wünsche gab es : Silberweiß etwas reiner , Pfeilspitzen noch etwas zarter und Haubensitz höher. Die Bauchfarbe bei diesem Farbenschlag noch satter zu bekommen ist eine Herausforderung . Man wird in der Zukunft sehen ob dies möglich ist !!! Mir ist aufgefallen das zwei Tiere schon mit Neigung zum offenen Rücken im Käfig standen. Dies sollte in der Zucht in diesen Farbenschlag beachtet werden. Herausragend die 0,1 jung  von Knut Apel mit Hv 96 Band bewertet.

 

Herzlichen Glückwunsch an alle prämierten Züchter ! Allen anderen nicht so erfolgreichen Zuchtfreunden wünsche ich ein besseres Zuchtjahr 2018.

Den Zuchtfreunden aus Sitzendorf um Austellungsleiter Heinz Langbein gilt unser Dank für die Ausrichtung unserer Sonderschau und dem Bauernmuseum für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und der Bewirtung !

 

 

Herbert Schulz

Zuchtwart Gr. Thüringen

 

 

Bericht von der Gruppenschau Sachsen 2017

 

Wie jedes Jahr war unsere Gruppensonderschau der 54. Erzgebirgstaubenschau in Großolbersdorf vom 17. – 19. November 2017 angeschlossen. 154 Startauben in 16 Farbenschlägen wurden von den Preisrichtern Wendelin Heidrich und Jörg Dutschke bewertet.

 

Der Hauptfarbenschlag mit 41 Startauben in schwarz präsentierte sich wieder in einer recht ausgeglichenen Qualität. Der größte Teil überzeugte mit schöner satter lackreicher Farbe auf Decke und Bauch. Diese erwünschte Grundfarbe sollte auf keinen Fall wieder nachlassen. Die schönen langgezogenen Binden und die Mondzeichnung konnten gefallen. Auf den Größenrahmen ist weiter zu achten, größer sollte dieser Farbenschlag nicht werden. Die Hinterpartien erscheinen schon relativ lang. Nuancen, die zur Abstufung führten, waren flache Oberköpfe und eine unreine Bindenfarbe. V errang Reiner Weidauer auf einen jungen Tauber und 2 mal hv erreichte Siegfried Lang.

 

 Zum größten Teil waren die 19 blauen Startauben in der Feder noch nicht ausgereift, so das die wahre Schönheit noch nicht klar erkennbar war. Überzeugen konnten sie trotzdem in Figur, Grundfarbe, Mond und Bindensaum. Gewünscht wurden glatter gezogene Binden und ein fester Schwanzaufbau mit Schwanzbindenabschluss. Hv auf einen einen jungen Tauber von Günter Drose.

 

Die 17 blau-weißgeschuppten Startauben überzeugten wieder in Figur, Mondzeichnung und Kopfform. Zukünftige Ziele in der Zucht sollten eine reinere Kopf-, Brust- und Schenkelfarbe sowie eine vollere exaktere Dreiecksschuppung sein. Probleme bereiten weiterhin der Schwanzaufbau mit Schwanzbindenabschluss. Einige Tiere zeigten sich wieder mit der nicht gewollten Abwehrhaltung. V ging an Andreas Müller und hv an Andreas Richter.

 

In Grundfarbe, dunklen Augenrändern und Mond gab es bei den 7 Marmorstaren in schwarz kaum Kritik. Gewünscht wurde eine vollere, exaktere Dreiecksschuppung und klarere abgegrenzte Finkenzeichnung. Hv errang Friedhold Nestler.

 

Eine einzige Marmorstarblasse in schwarz wurde präsentiert. Für den Fortbestand dieser Zeichnungsvariante ist es unbedingt nötig, das sich noch einige aktive Züchter damit beschäftigen.

 

2 Marmorstarweißschwanz in schwarz überzeugte in der Weißschwanzscheckung. Gut zu Gesicht gestanden hätte ihnen eine exaktere Dreiecksschuppung und abgegrenztere Finkenzeichnung. Hv errang Siegfried Lang.

 

Mit einer guten Mönchsscheckung und Mond päsentierte Ullrich Urwank 3 Marmorstarmönche in schwarz. Auf ein reineres und gleichmäßigeres Schuppungsbildsollte weiterhin das Augenmerk gelegt werden.

 

Ein kleiner Aufwärtstrend gegenüber dem Vorjahr mit 15 Starblassen in schwarz. In Figur, Haube und Blassenscheckung überzeugten sie. Die Wünsche waren hauptsächlich eine sattere Grundfarbe und ein gleichmäßigerer Wirbelsitz. Einigen der Tiere hätte ein ausgeprägterer Mond und glatter gezogene Binden gut zu Gesicht gestanden. Hv auf einen jungen Tauber errang Ullrich Urwank.

 

Mit überzeugendender Mönchsscheckung, Grundfarbe sowie Rücken- und Afterschnitt warteten die 7 Starmönche in schwarz auf. Gewünscht wurden eine gleichmäßiger gezogene Binde, ein höherer Spitzkappensitz und bei einigen der Tiere ein ausgeprägterer Mond.

 

Recht ausgeglichen in Grundfarbe, Kopfform und Halsring präsentierten sich die 11 Silberschuppen in schwarz. Eine vollere Pfeilspitzzeichnung auf dem Flügelschild, ein reineres Silber und perlförmige Finkenzeichnung wäre den Tieren wünschenswert. Die Augenfarbe sollte wieder röter werden, sie neigen schon teilweise zu hellgelben Augen. V auf einen alten Tauber an Reinhard Meischner, hv errang Bodo Gräbner.

 

Bedauerlich das die Käfige der 5 gemeldeten Silberschuppen in blau leer blieben.

 

Wie gewohnt in sehr guter Qualität, die 6 typenhaften Silberschuppenmönche in blau mit guter Mönchsscheckung sowie mit größtenteils guter Grundfarbe. Die Pfeilspitzzeichnung könnte voller und verteilter sein. Gewünscht wurden ihnen auch durchgezeichnetere Halsringe. V an Reinhard Meischner auf einen alten Tauber.

 

Ein Blickfang, die 10 Startauben mit Rundhaube in schwarz mit einer akzeptablen Grundfarbe, einem sehr gutem Mond und Binden. Nur die Hauben hätten noch etwas höher und freistehender sein können sowie die Wirbel deutlicher sichtbar. Hv auf eine junge Täubin errang Manfred Klötzer.

 

Wieder nur 2 Marmorstare mit Rundhaube in schwarz wurden präsentiert. Viel Zuchtarbeit ist bei ihnen noch nötig und ich würde mir eine breitere Züchterbasis für sie wünschen.

 

In Figur, Grundfarbe und Spitzkappe waren die 4 Startauben mit Spitzkappe, blau in sehr guter Qualität. Alle 4 Tiere hatten einen prima Schwanzbindenabschluss. Zu verbessern gilt es die unreine Mond- und Bindenfarbe. Hv auf einen alten Tauber von Rolf Buschbeck.

 

Recht ausgeglichen in Grundfarbe und Mond waren die 3 Marmorstare mit Spitzkappe von Tino Nitzsche. In der Zukunft müssten die Spitzkappen noch höher und gezirkelter werden und die Dreiecksschuppung exakter und voller.

 

Allen Zuchtfreunden wünsche ich ein erfolgreiches Zuchtjahr 2018, Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

 

 

Jörg Dutschke

Zuchtwart Gruppe Sachsen

 

 

HSS des SV der Startaubenzüchter vom 16. bis 17. Januar 2016          

                        in Barchfeld/ Thüringen

 

In diesem Jahr ging die Reise zur HSS nach Thüringen. Sie war der 29. Offenen

Werratalschau mit angeschlossener Kreisschau des Altkreises Bad Salzungen

angeschlossen. Insgesamt wurden 1237 Tiere von 122 Ausstellern in verschiedenen

Rassen und Farbenschlägen präsentiert. Mit 412 Startauben von 39 Züchtern unseres SV

wurde eine breite Palette der Vielfalt der Startaubenvarianten gezeigt. Barchfeld war der

krönende Abschluss der langen Ausstellungssaison. Wir haben uns in Thüringen beim

Ausrichter Herbert Schulz und dem Geflügelzuchtverein Barchfeld mit seinem

Ausstellungsleiter Marcus Beck gut aufgehoben gefühlt. Der Gruppe Thüringen, den

Mitgliedern des GZV Barchfeld mit all seinen fleißigen Helferinnen und Helfern und vor

allem dem Ausstellungsleiter Marcus Beck gebührt ein großes „Dankeschön“ für die

schöne Ausstellung und die entspannenden Tage. Bewertet wurden unsere Schönheiten

von dem Preisrichter Wilfried Scheler und den Sonderrichtern Wolfgang Apel, Gunter

Münchgesang, Kurt Porzel, Jens Schachtschabel und Jörg Dutschke. Für die fachkundige

und sicherlich nicht immer einfache Bewertung der Startaubenvielfalt möchte ich meinen

Preisrichterkollegen recht herzlich danken.

Der Hauptfarbenschlag mit 78 Startauben in schwarz präsentierte sich wieder in einer

recht ausgeglichenen Qualität. Der Größenrahmen ist erreicht, größer sollte dieser

Farbenschlag nicht werden. Die Hinterpartien erscheinen schon relativ lang. Der größte

Teil überzeugte mit schöner satter lackreicher Farbe auf Decke und Bauch. Diese

erwünschte Grundfarbe sollte auf keinen Fall wieder nachlassen. Gefallen konnten auch

die schönen langgezogenen Binden und die Mondzeichnung. Nuancen, die zur Abstufung

führten, waren flache Oberköpfe und eine unreine Bindenfarbe. V auf junge Täubinnen

errangen Klaus Balzer und Hermann Staiger. Hv ging an Siegfried Lang, Wolfgang Apel

und Hermann Staiger.

Eine starke Vorstellung, die 71 blauen Startauben. Die meisten präsentierten sich in einer

gleichmäßigen Grundfarbe mit typenhaften Figuren und korrekter Mondzeichnung. Bei

einigen der Tiere war in puncto Schwanzbinde schon ein kleiner Zuchterfolg zu erkennen.

Trotzdem sollte weiterhin auf eine exakt gezeichnete Schwanzbinde ein Augenmerk gelegt

werden. Die Binden könnten noch glatter und gleichmäßiger gezogen sein. Einigen der

Tiere hätte eine leuchtendere Augenfarbe gut zu Gesicht gestanden. Hochrassig die mit v

bewerteten Tauben von Frank Filbert (2x) und Markus Kleinberg. Frank Filbert errang

außerdem noch 5 x hv und Markus Kleinberg 2 x hv.

Jochen Schachtschabel zeigte den derzeitigen Zuchtstand von den seltenen roten und

gelben Startauben. Die 6 roten und die 4 gelben waren in Grundfarbe und Binden soweit

in Ordnung. Er sollte auf eine gut ausgebildete Mondzeichnung und ein reineres

Nackengefieder achten. Auf keinen Fall dürfen die Tiere noch größer werden. Sie sind

eher etwas zierlicher erwünscht. In Anerkennung auf seine züchterische Leistung ein hv

auf eine gelbe Täubin.

Erfreulich, das seit Jahren auch zu einer HSS wieder mal 17 blau-weißgeschuppte

Startauben für das breite Publikum zu sehen waren. Sie überzeugten in Figur,

Mondzeichnung und Kopfform. Auf eine reinere Kopf-, Brust- und Schenkelfarbe sowie

eine vollere exaktere Dreiecksschuppung sollte bei der Zucht geachtet werden. Probleme

bereiten noch der Schwanzaufbau und die Schwanzbinde. Einige Tiere zeigten sich mit

der nicht gewollten Abwehrhaltung. Verdient das v und hv an Andreas Richter.

Die meisten der 28 Marmorstare in schwarz zeigten kräftige Figuren, eine satte

Grundfarbe und schöne Kopfformen. Bei einigen der Tauben wäre eine noch

regelmäßigere Schuppungsverteilung und abgegrenztere Finkenzeichnung von Vorteil.

Eine unsauberer Körperfarbe führten zur Abstufung. Herausragend die v-Täubin von

Rochus Fleig.

Die 4 Marmorstarblassen in schwarz waren wieder mit einer vielfältigen Anzahl von

Wünschen ausgestattet. Sie waren einfach zu verwaschen, so dass man keine

Dreiecksschuppung erkennen konnte. Schmale Hauben, unkorrekte Kopfzeichnung sowie

auslaufende Monde wurden beanstandet.

Mit super grünlackreicher Grundfarbe und sehr guter Weißschanzscheckung, so

päsentierten sich die 13 Marmorstarweißschwänze in schwarz. Auf ausgefomtere

Monde und eine typischere Dreiecksschuppung sollte bei der Zucht geachtet werden.

Wohlverdient das v auf eine alte Täubin von Klaus Dornieden.

Die 10 Marmorstarmönche, schwarz überzeugen in Mönchsscheckung und Mond. Das

Augenmerk sollte weiterhin auf ein reineres und gleichmäßigeres Schuppungsbild gelegt

werden. Hv auf eine alte Täubin von Knut Apel.

Schade, dass von den 55 gemeldeten Starblassen in schwarz 20 Käfige leer geblieben

sind. Die Qualität der Tauben war durchwachsen. Ansehenswert waren sie in Figur,

Kopfpunkten sowie Mondform. Ein Augenmerk sollte auf eine satte Schwung-, Schwanzund

Bauchfarbe sowie eine reine Mond- und Bindenfarbe gelegt werden. V und 2 mal hv

errang Eckhard Hoffmann, hv auf eine junge Täubin von Dieter Gottschewski.

Die 8 Starblassen in blau konnten sich in Grundfarbe, Figur und Mond sehen lassen. In

der Wunschspalte wurden Oberschnabelfarbe reiner, Binden glatter gezogen, Hauben

breiter und Rosetten exakter notiert. Herausgestellt wurde der mit hv bewertete

Jungtauber von Dieter Gottschewski.

Mit einer sehr guten Qualität präsentierten sich die 11 Starweißschwänze in schwarz.

Mond, Grundfarbe und Weißschwanzscheckung gefielen. Gewünscht wurden

abgedecktere dunklere Augenränder, glatter gezogene Binden und einen gefüllteren

Oberkopf. Jörg Dutschke errang ein hv auf einen alten Tauber.

Mit überzeugendenden Figuren, Grundfarbe und Kopfschnitt warteten die 21 Starmönche

in schwarz auf. Bei den Wünschen wurden eine ausgeprägtere Mondzeichnung, exakterer

Rücken- und Afterschnitt sowie glattere und getrennte Binden notiert. V auf eine

Jungtäubin von Karl Vonderheit, hv ging ebenfalls an Karl Vonderheit und Rolf

Eimertenbrink.

Der einzige Vertreter, ein Starmönch in blau gefiel in Mönchsscheckung, Grundfarbe und

Bindenlage. Der Mond könnte noch etwas größer und ausgeformter sein. Hv an Reinhard

Meischner.

Ein reineres Silber, verteiltere Pfeilspitzzeichnung, geschlossenerer Halsringübergang ins

Herz und mehr Kopfvolumen bei den Täubinnen waren wieder die hauptsächlichsten

Kritikpunkte bei den 28 Silberschuppen in schwarz. Ein Großteil der Silberschuppen hat

nicht mehr die geforderte orangerote Augenfarbe. Dieser Fehler sollte sich nicht weiter

verfestigten. Grundfarbe, Finkenzeichnung und Figuren waren soweit in Ordnung. V und

2x hv errang Wolfgang Apel.

Bodo Gräbner zeigte einen hochrassigen Vertreter der Silberschuppenblassen in

schwarz mit hv bewertet.

Keinen groben Ausfall gab es bei den 20 Silberschuppenmönchen in schwarz. Hier

stimmte die Mönchsscheckung und der Spitzkappensitz. Zuchtarbeit gibt es noch in einem

reineren Silber, schärferen Pfeilspitzzeichnung und exakt abgegrenzten Halsringen. 2 mal

hv errang Knut Apel, hv an Jörg Dutschke.

Die Kollektion von 10 Silberschuppenmönche in blau von 2 Ausstellern zeigten sich von

ihrer besten Seite. Typenhafte Figuren, schöne Mönchsscheckung, Halsring und

Spitzkappe waren hier anzutreffen. Einzelne Tiere sollten eine gleichmäßigere

Pfeilspitzzeichnung aufweisen. Ein alter Tauber von Reinhard Meischner erhielt v und ein

alter Tauber von Jörg Dutschke hv.

In der AOC-Klasse 2 Silberschuppenmönche in rot. Gefallen konnten sie in

Mönchsscheckung und Spitzkappe. Auf einen exakten Halsring und Afterschnitt sollte

Wert gelegt werden. Hv auf einen alten Tauber in rot von Jochen Schachtschabel.

Überzeugend in Figur, Mond und Grundfarbe präsentierten sich die 10 Startauben mit

Rundhaube in schwarz. Verbesserungswürdig sind die Binden. Sie sollen länger sichtbar

und glatter gezogen sein. Die Hauben hätten noch etwas höher und freistehender sein

können sowie die Wirbel deutlicher. V und hv an Gunter Münchgesang.

Ausgeglichen in der Qualität, die 9 Marmorstare mit Rundhaube. Für diesen seltenen

Farbenschlag zeigten sie überwiegend eine schöne Schildzeichnung, sehr guten Mond

und recht gute Grundfarbe. Eine exakte Finkenzeichnung, üppigere Hauben und

deutlichere Wirbel wären einigen Tieren noch zu wünschen. Der junge Tauber mit hv

bewertet von Dirk Hennig stach heraus.

 

3 Startauben mit Spitzkappe in blau mit einer ausgeglichenen Grundfarbe sowie guter

Mondzeichnung. Auf eine gezirkelte hochsitzende Spitzkappe sollte weiter Wert gelegt.

Herausragend der junge v-Täuber von Frank Filbert.

Meine herzlichen Glückwünsche an alle Erringer der „großen“ Preise.

Nächstes Jahr lädt die Gruppe Sachsen am 07. und 08. Januar 2017 in 02763 Bertsdorf-

Hörnitz in die Hochburg der oberlausitzer Rassegeflügelzucht zur HSS ein. Bertsdorf-

Hörnitz liegt genau im Dreiländereck zwischen Polen und Tschechien am Fuße des

Zittauer Gebirges. Es ist der ideale Ausgangsort um Land und Leute in der östlichen

Oberlausitz kennen zu lernen. Zittau, mit seinem mittelalterlichen über 750 Jahre alten

Stadtkern, bietet genug Sehenswertes für mehrere Tage. Der größte Schatz der Stadt ist

das "Große Fastentuch 1472" welches in der Kirche zum heiligen Kreuz aufbewahrt wird.

Die Oberlausitz ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert und hat viel zu bieten.

Wir hoffen und würden uns über eine zahlreiche Beteiligung sehr freuen.

Ich wünsche Euch Zufriedenheit und ein erfolgreiches Zuchtjahr 2016 bei hoffentlich

bester Gesundheit.

 

Jörg Dutschke

Zuchtwart des SV der Startaubenzüchter

 

 Silberschuppe, 1,0 alt, Wolfgang Apel, hv 96 EP
Silberschuppe, 1,0 alt, Wolfgang Apel, hv 96 EP

Hauptsonderschau 3. und 4. Januar 2015 in Steinenbronn 

HSS des SV der Startaubenzüchter

vom 3. bis 4. Januar 2015 in Steinenbronn

 

Die   Hauptsonderschau  der  Startauben   war  in diesem  Jahr  der  7. Schwäbischen Taubenschau in Steinenbronn angeschlossen. Insgesamt wurden 1307 Tiere von 114 Ausstellern in verschiedenen Rassen und Farbenschlägen in der lichtdurchfluteten, modernen Sandäckerhalle wunderschön präsentiert. Nur 322 Startauben in 21Zeichnungsvarianten und eine Voliere mit schwarzen Starmönchen haben den Weg zur HSS gefunden. Ärgerlich, dass der Jubiläumsfarbenschlag Startauben, blauweißgeschuppt komplett fehlte. Im Zuchtjahr 2014 hatten sie ihr 50-jähriges Jubiläum der Anerkennung. Das wäre sicherlich ein Anlass für eine schöne Präsentation gewesen. Nirgends haben wir eine bessere Werbung für unsere geliebten und schönen Startauben als auf den Ausstellungen. Eine HSS ist immer das Aushängeschild vom SV. Der Gruppe Süd, den Mitgliedern des KIZV Steinenbronn mit all seinen fleißigen Helferinnen und Helfern und vor allem dem Ausstellungsleiter Wilhelm Bauer gebührt ein großes „Dankeschön“ für die schöne Ausstellung und die entspannenden Tage. Bewertet wurden unsere Schönheiten von dem Preisrichter Uwe Maurer und die Sonderrichter Hermann Richter, Wolfgang Wöhrle und Jörg Dutschke. Für die gute Zusammenarbeit und die geleistete Arbeit möchte ich meinen Preisrichterkollegen recht herzlich danken.

 

Gleich im Eingangsbereich der Ausstellungshalle begrüßte uns eine im Gesamteindruck hervorragende Voliere mit schwarzen Starmönchen von Reinhold Röschel. Sie überzeugten soweit in allen Hauptrassemerkmalen, nur die Binden hätten etwas glatter gezogen sein können. Der verdiente Lohn für die Zusammenstellung der Kollektion, ein hv und der Landesverbandsehrenpreis.

 

Es folgte   der   Hauptfarbenschlag mit  77  Startauben in  schwarz  in einer recht ausgeglichenen Qualität. Der größte Teil überzeugte mit schöner satter lackreicher Farbe auf Decke und Bauch. Diese erwünschte Grundfarbe sollte auf keinen Fall wieder nachlassen. Gefallen konnten auch die schönen langgezogenen Binden und die Mondzeichnung. Nuancen, die zur Abstufung führten, waren flache Oberköpfe und eineunreine Bindenfarbe. V auf einen jungen Tauber und 3-mal hv errang Siegfried Lang.

 

Ein echter Hingucker, die 22 blauen Startauben von nur 2 Züchtern. Mit prima Figuren, gleichmäßiger Grundfarbe, festem Schwanzaufbau, schönen Kopfformen, Augenfarbe und Mondzeichnung überzeugten sie den Preisrichter. Die Binden könnten noch glatter und gleichmäßiger gezogen sein. Keine nennenswerten Zuchterfolge sind bei den Schwanzbinden zu erkennen. Wir dürfen sie auf keinen Fall aus den Augen lassen. Bei dem blauen Farbenschlag ist laut Standard eine Schwanzbinde gefordert. Die Schwanzbinde ist der blaue Farbabschluss am Schwanzende. Hochrassig die 2 v-Tiere von Dieter Gronau.

 

Die  meisten  der 20   Marmorstare  in  schwarz   zeigten  kräftige  Figuren,   eine  satte  Grundfarbe 

und    schöne     Kopfformen.   Gewünscht      wurden     abgegrenztere    Monde,    gleichmäßigere  Dreiecksschuppung,  durchgehendere  und  abgegrenztere  Finkenzeichnung.   Die Zucht von Karl Vonderheit stach wieder heraus. Er wurde mit v und 2-mal hv belohnt.

 

Es ist einfach  verdammt  schwer aufgrund  der  geringen  Verbreitung ordentliche Marmorstar- blassen in schwarz in einer einigermaßen Qualität vorzustellen. Mit einer vielfältigen Anzahl von Wünschen ware die 7 Tiere ausgestattet.  Sie waren einfach zu verwaschen, so dass man keine Dreiecksschuppung erkennen konnte. Schmale Hauben,unkorrekte Kopfzeichnung sowie auslaufende Monde wurden beanstandet.

 

Bis auf  wenige  Ausnahmen  präsentierten sich die  13 Marmorstarweißschwänze in schwarz mit typenhaften Figuren und zumeist ansprechender Weißschanzscheckung. Einigen der Tiere wurde eine reinere gleichmäßigere Dreiecksschuppung, durchgehende Finken und eine exakte Mondzeichnung gewünscht. Hv auf einen alten Tauber errang Klaus Dornieden.

 

Die 2 Marmorstarmönche überzeugen in Mönchsscheckung und Mond. Das Augenmerk sollte weiterhin auf ein reineres und gleichmäßigeres Schuppungsbild gelegt werden.

 

Mit   korrekt  verlaufenden  Kopfschnitt,   überzeugender    Haubenfülle,  harmonischer Mondform, guter      Bindenlage und   typenhaften   Figuren präsentierten sich  die  14 Starblassen in schwarz. Die Schwung- und Schwanzfarbe sollte satter werden und die Binden- sowie Mondfarbe reiner. Wünschenswert wäre ein klarerer Rosettenausdruck. Es sollte angestrebt werden, dass die Wirbel (Rosetten) auch im Käfig sichtbar sind. V auf eine alte Täubin errang Jungendzüchterin Linda King. 2-mal hv ging an Felix Haas.

 

In  diesem Jahr 15  Starweißschwänze in  schwarz,  die  in  Mond, Grundfarbe und Weißschwanz- scheckung bestachen.  Helle grobe Augenränder, flache  Oberköpfe und Abstriche in der Bindenführung führten unweigerlich zur Abstufungen. V auf eine junge Täubin und 2- mal hv ging an Jörg Dutschke.

 

Endlich mal wieder eine größere und schöne Kollektion an Starmönchen in schwarz zu einer HSS, insgesamt 27 Tiere. In Mönchsscheckung und Mondzeichnung überzeugend, aber figürlich sollten sie nicht noch zarter werden. Bei den Wünschen wurden schmalereBinden und eine noch bessere Bindentrennung notiert. Ebenso sollte die Bauchfarbe noch satter und intensiver werden. Norbert Neumann erreichte mit seinen Tieren 2-mal v und ein hv.

 

Ein reineres Silber, verteiltere Pfeilspitzzeichnung, geschlossenerer Halsringübergang insHerz und mehr Kopfvolumen bei den Täubinnen waren wieder die hauptsächlichsten Kritikpunkte bei den 40 Silberschuppen in schwarz. Ein Großteil der Silberschuppen hat nicht mehr die geforderte orangerote Augenfarbe. Dieser Fehler sollte sich nicht weiter verfestigten. Grundfarbe, Finkenzeichnung und Figuren waren soweit in Ordnung. Adelheid Rimmele errang v auf einen jungen Tauber und Walter Wagner auf eine junge Täubin ein hv.

 

Licht und Schatten bei den noch seltenen 10 Silberschuppen in blau von 2 Züchtern. In Figur, Kopfform, Augenfarbe und Pfeilspitzzeichnung waren sie schon auf dem richtigen züchterischen Weg. An einer reineren und gleichmäßigeren Grundfarbe sowie exakt gezeichneten Halsring sollte weiterhin gearbeitet werden. Eine alte Täubin von Berthold Mittasch errang verdient ein hv.

 

Die 2 Silberschuppenweißschwänze in blau konnten nur in der Weißschwanzscheckung überzeugen. Auf eine reinere blaue Grundfarbe, exakt gezeichneten Halsring und korrekter Pfeilspitzzeichnung sollte Wert gelegt werden.

 

In diesem Jahr endlich mal wieder 4 Silberschuppenweißschwänze in schwarz.  Sie

konnten durchaus in Weißschwanzscheckung und Grundfarbe gefallen. Offene Halsringe und ungleichmäßige Pfeilspitzzeichnung führten zur Abstufung.

 

Keinen groben Ausfall gab es bei den 15 Silberschuppenmönchen in schwarz. Hier stimmte die Mönchsscheckung sowie  die abgegrenzten Halsringe. Zuchtarbeit gibt es noch in einem reineren Silber, schärferen Pfeilspitzzeichnung und höheren gezirkelten Spitzkappen.  Wolfgang  Wöhrle errang v auf einen alten  Tauber,  hv ging  an Norbert Neumann.

 

Die Kollektion von 12 Silberschuppenmönche in blau von 2 Ausstellern zeigten sich von ihrer besten Seite. Typenhafte  Figuren,  schöne Mönchsscheckung,  Halsring und Spitzkappe  waren  hier anzutreffen.   Einzelne  Tiere sollten  eine  reinere   Brust- und Schenkelfarbe  sowie eine gleichmäßigere  Pfeilspitzzeichnung  aufweisen.  Ein junger Tauber von Jörg Dutschke erhielt v und eine alte Täubin vom gleichen Züchter hv.

 

Mit kräftigen Figuren  und  schönen Hauben präsentierten  sich die 15 Startauben mit  Rundhaube in schwarz.  Bei einigen  der Tiere sollten die Binden länger sichtbar und glatter gezogen sein. Die Grundfarbe sollte nicht aus den Augen gelassen werden. 2-mal v und ein hv errang Hermann Staiger. Jugendzüchter Daniel King erreichte auf eine alte Täubin ebenfalls ein hv.

 

Die 2 ausgestellten Startauben mit Rundhaube in blau, die 2 in blau-weißgeschuppt und die 4 Marmorstare mit Rundhaube in schwarz haben noch einiges an züchterischer Arbeit vor sich, um als perfekt zu gelten.

 

Die Startauben mit Spitzkappe in schwarz hatten 8 Vertreter ins Rennen geschickt. In  Grundfarbe, Mond  sowie  Bindlage  waren sie  recht  ordentlich.  Zuchtziel  für  die kommenden Jahre sollte der höher geschlossene Spitzkappensitz sein. V und hv an Gerhard King.

 

4 Startauben mit Spitzkappe in blau mit einer ausgeglichenen Grundfarbe sowie guter Mondzeichnung. Auf eine gezirkelte hochsitzende Spitzkappe sollte weiter Wert gelegt. Herausragend der junge v-Täuber von Frank Filbert.

 

5  Marmorstare   mit   Spitzkappe   in  schwarz,   die  in Grundfarbe und Mond  recht ausgeglichen waren. In der Zukunft müssten die Spitzkappen noch höher und gezirkelter werden und die Dreiecksschuppung exakter und voller.

 

Meine herzlichen Glückwünsche an alle Erringer der „großen“ Preise.

 

Und zu guter Letzt noch ein paar Worte von mir zum Thema Ausstellungsvorbereitung. Kein Topmodel würde sich ungepflegt, ungewaschen und ohne Maniküre auf dem Laufsteg präsentieren. Aber wie stehen denn unsere geliebten gefiederten Topmodels zu einer HSS oder SS im Käfig? Die Oberschnäbel zu lang, ungewaschen, die Zehennägel überlang! Darüber sollte jeder verantwortungsvolle Züchter doch mal nachdenken.

 

Nächstes Jahr lädt die Gruppe Thüringen am 16./17. Januar 2016 in 36456 Barchfeld zur HSS ein. Wir wünschen und hoffen auf eine zahlreiche Beteiligung.

 

Ich wünsche Euch Zufriedenheit und ein erfolgreiches Zuchtjahr 2015 bei hoffentlich

bester Gesundheit.

 

Jörg Dutschke

Zuchtwart des SV der Startaubenzüchter

Starhals 1,0 jung    hv 96 STB1    S. Lang
Starhals 1,0 jung hv 96 STB1 S. Lang
Starweißschwanz  0,1 alt    hv 96 SE   J. Dutschke
Starweißschwanz 0,1 alt hv 96 SE J. Dutschke
Starblasse 1,0 alt       hv 96 E       F. Haas
Starblasse 1,0 alt hv 96 E F. Haas
Starhals blau  0,1 alt     V 97 LVE    D. Gronau
Starhals blau 0,1 alt V 97 LVE D. Gronau
Startaube m. Spitzkappe blau  1,0 jung     V 97 LVE      F. Filbert
Startaube m. Spitzkappe blau 1,0 jung V 97 LVE F. Filbert
Startaube m. Rundhaube schw.    0,1 alt     hv 96 E           D. King
Startaube m. Rundhaube schw. 0,1 alt hv 96 E D. King
Silberschuppe blau   0,1 alt      hv 96    B. Mittasch
Silberschuppe blau 0,1 alt hv 96 B. Mittasch
Silberschuppenmönch schwarz   1,0 alt     hv 96 E     N. Neumann
Silberschuppenmönch schwarz 1,0 alt hv 96 E N. Neumann
Starhals schwarz    0,1 jung      hv 96 SE      S. Lang
Starhals schwarz 0,1 jung hv 96 SE S. Lang
Silberschuppenmönch schwarz   1,0 alt    V 97 STW        W. Wöhrle
Silberschuppenmönch schwarz 1,0 alt V 97 STW W. Wöhrle
Marmorstar schwarz   1,0 jung      hv 96 SE      K. Vonderheit
Marmorstar schwarz 1,0 jung hv 96 SE K. Vonderheit

1. Rassebezogene Europaschau / HSS für Startauben

 

Vom 19. bis 22.12.20013 führte der KZV Zeilhard die 1. Rassebezogenen Europaschau / HSS für Startauben im Bürgerhaus Georgenhausen durch. Insgesamt wurden 525 Startauben, unter optimalen Bedingungen, von 48 Züchtern gezeigt. Der Dank des Sondervereins geht an den KTZ Zeilhard und an den Ausstellungsleiter Karl Vonderheit, der durch seinen persönlichen Einsatz zu diesem Guten Meldeergebnis beigetragen hat. Die Schirmherrschaft hatte der Parlamentspräsident des Europäischen Parlamentes Herr Martin Schulz übernommen.

 

Den Titel Europachampion errangen nachfolgende Züchter:

Starhals schwarz (1,0) - Karl Vonderheit

Starhals schwarz (0,1) - Willi Schmidt

Starhals blau (1,0 + 0,1) - Frank Filbert

Marmorstar schwarz (1,0 + 0,1) - Karl Vonderheit

Marmorstarweißschwanz schwarz (0,1) - Herbert Schulz

Starblasse schwarz (1,0) - Eckhard Hoffmann

Starblasse schwarz (0,1) - Linda King

Starweißschwanz schwarz (1,0) - Herbert Schulz

Silberschuppe schwarz (1,0 + 0,1) - Michael Kley

Silberschuppenmönch blau (0,1) - Reinhard Meischner

Starhals schwarz mit Rundhaube (1,0) – Daniel King

Silberschuppenblasse (0,1) – Robert Hoornstra

Starhals blau mit Spitzkappe (0,1) – Frank Filbert

 

Europameister wurden:

Starhals blau – Frank Filbert

Marmorstar schwarz – Karl Vonderheit

Starhals schwarz – Willi Schmidt

Starhals mit Rundhaube schwarz – Michael Merget und Daniel King

Starhals blau mit Spitzkappe – Frank Filbert

Starhals schwarz mit Spitzkappe – Gerhard King

Silberschuppenmönch – Reinhardt Meischner

Starmönch schwarz – Ulrich Urwank

Starblasse schwarz – Eckhardt Hoffmann

Starblasse blau – Dieter Gottschewski

Silberschuppe schwarz – Michael Kley

Marmorstar schwarz mit Rundhaube – Dirk Henning

 

Ferner wurden zur Eröffnung langjährige Mitglieder der Gruppe Hessen geehrt. So Konnte Heinz Gumbel die Ehrennadel und Urkunde zur Ernennung zum Meister im SV, durch den SV Vorsitzenden Wolfgang Apel, in Empfang nehmen. Die Zuchtfreunde Reiner Stürz und Jens Schachtschabel wurden mit SV-Gold, sowie David Stürz mit SV-Silber ausgezeichnet.

Klaus Balzer (Gruppenvorsitzender Gruppe Hessen)

Wettbewerb "Goldener Siegerring" zur Europaschau Leipzig

75 Jahre SV der Startaubenzüchter, dies war der Anlass sich um die Vergabe des Goldenen Siegerrings zu bewerben. Anlässlich der Europaschau am 7. bis 9. Dezember 2012 wurde der Wettbewerb ausgetragen. Insgesamt wurden fast 600 Startauben gezeigt. Der SV war ferner mit einem Infostand vertreten, der immer gut besucht war. Die Zuchtfreunde aus Sachsen und Thüringen hatten bestens für das leibliche Wohl der Standbesucher gesorgt. Eine Jubiläumsbroschüre wurde ebenfalls druckfrisch angeboten. Interessenten können diese beim 1. Vorsitzenden Wolfgang Apel anfordern.                                               

Der Erringer des Goldenen Siegerrings ist Frank Filbert mit Starhals blau, gefolgt von Michael Kley mit Silberschuppe schwarz und Karl Vonderheit mit Starhals schwarz.     

v.l.: Frank Filbert, Michael Kley, Karl Vonderheit
v.l.: Frank Filbert, Michael Kley, Karl Vonderheit

Gratulation unseren Europameistern:

 

Karl Vonderheit                  Startauben schwarz                                                              382

Frank Filbert                       Startauben blau                                                                     384

Herbert Schulz                   Startauben Marmorstarweißschwanz schwarz               380

Karl Vonderheit                  Startauben Marmorstar schwarz                                        378

Willi Stäbler                        Startauben Starblasse schwarz                                         383

Michael Kley                       Startauben Silberschuppe schwarz                                   381

Knut Apel                             Startauben Silberschuppenmönch Schwarz                   378

Heinz Schneider                Startauben mit Rundhaube scharz                                    379 

Der SV wünscht allen Mitgliedern sowie Freunden der Startauben frohe Weihnachten und für 2013 alles Gute.