Willkommen auf der Homepage des Sondervereins der Startaubenzüchter

Sommertagung SV Startauben 2017

 

Bericht Sommertagung SV der Startaubenzüchter

 

 

 

Die diesjährige Sommertagung wurde von der Gruppe Süd und ihren Vorsitzenden Rochus Fleig durchgeführt, herzlichen Dank. Begonnen hat die Tagung am Freitag, den 26. Mai, hier traf sich der Vorstand zu seiner Sitzung. Am Samstag ging es mit dem Bus nach Blumberg zur „Sauschwänzlebahn“. Von dort fuhren wir mit dem Nostalgiezug nach Weizen, wo ein Vesperbuffet auf uns am Bahnsteig wartete. Anschließend ging die Fahrt zurück nach Blumberg und dann mit dem Bus zum Tagungsort Bad Dürrheim. Wo nach einer kurzen Pause das Museum Narrenschopf besucht wurde. Unter fachkundiger Führung wurden die einzelnen Kostüme der verschiedenen Narrenzünfte erklärt. Am Abend fand dann der Züchterball mit Musik und Tombola statt. Sonntags wurde die JHV abgehalten. Die Züchterfrauen besuchten zeitgleich das Uhrenmuseum in Schwenningen. Die wichtigsten Beschlüsse und Termine der JHV. Jeweils wiedergewählt wurden Klaus Dornieden als 2. Vorsitzender und Thomas Stößel als Schriftführer. Die Preis-/Sonderrichter für die HSS werden zukünftig von der jeweiligen Gruppe, welche die Schau durchführt, verpflichtet. Preisrichterverpflichtung für Bundesschauen (z.B. VDT/Nationale) erfolgt durch den SV Vorsitzenden. Die verpflichteten Preisrichter sollen auf der SV Homepage veröffentlicht werden. Die Bänder für die HSS werden erst nach der Schau bestellt, die Vergabe erfolgt auf der darauf folgenden Sommertagung. Zur HSS 2017, welche der VDT-Schau in Leipzig angeschlossen wurde, wird es einen Infostand „80 Jahre SV der Startaubenzüchter“ geben. Die Vorbereitungen hierzu übernimmt die Gruppe Sachsen. Eine Tierbesprechung findet am Sonntag (03.12.2017) um 10 Uhr vor den Käfigen statt. Die nächste HSS findet 2018 in Sachsen statt, 2019 Ausrichter Gruppe Hessen, 2020 Gruppe Nord-West und 2021 Gruppe Süd. Die Sommertagung 2018 findet im Mai statt, Ausrichter Gruppe Nord-West (Ansprechpartner Klaus Dornieden). Bei den Silberschuppenmönchen (schwarz) soll eine Arbeitsgruppe aus Preisrichtern, Zuchtwart und Züchtern gebildet werden. Um die zukünftige Zuchtrichtung festzulegen, gegebenenfalls ist eine Überarbeitung der aktuellen Musterbeschreibung notwendig. Ergebnisse hierzu im kommenden SV-Rundschreiben „Heckenspringer“ oder auf der SV-Homepage. Nachfolgende Ehrungen wurden durchgeführt. SV-Silber: Hermann Staiger, Wilhelm Bauer, Dieter Gronau, Matthias Fleig, Lorenz Geyer, Anton Brauchle. SV-Gold: Fritz Eggimann, Ulrich Hutmacher, Adelheid Rimmele, Albrecht Heinrich, Rochus Fleig. Meister im SV wurden Wolfgang Apel und Armin Becker. Zum Ehrenmitglied wurde Walter Wagner (Gruppe Süd) ernannt.

 

75 Jahre Sonderverein der Startaubenzüchter

Bundesweit einer der ältesten Sondervereine der Startaubenzüchter feierte am vergangenen Wochenende sein 75. Jähriges Bestehen im „Gasthaus Rössle“ in Gutach.

Viele Mitglieder nutzten diese Möglichkeit zu einem Urlaubsaufenthalt in der Schwarzwaldgemeinde Gutach. So konnten neben den Züchterbesuchen auch die Sehenswürdigkeiten in der näheren und weiteren Umgebung erkundet werden.

Die Startauben entstanden vor etwa 400 - 500 Jahren aus den Feldflüchtern im Badischen und Württembergischen Teil des Schwarzwaldes. In ihrem Jugendkleid ähnelt die Startaube dem Erscheinungsbild des in der heimischen Flora vorkommenden Vogels, dem Star.

In ihrer facettenreichen Vita finden sich immer wieder die Namen und Hinweise zu Personen aus der Gegend des mittleren Schwarzwaldes und dem Gebiet um Schwenningen.

Dies war auch der Grund, das Jubiläum im Entstehungsgebiet dieser Rasse in Gutach zu feiern.

Die Mitglieder stellten dem Ausrichter dieses Jubiläumswochenendes, Wolfgang Wöhrle, Unterlagen aus allen Epochen zur Verfügung, mit denen im ganzen Festsaal die Geschichte und Entwicklung der Rasse und des Sondervereins für alle Teilnehmer noch einmal „erzählt“ wurde.

Den Samstagnachmittag nutzten die Mitglieder zu einem Ausflug in das Schwarzwälder Freilichtmuseum in Gutach. Überrascht zeigten sie sich, als sie in einem der Gebäude des Museums, dem Leibgedinghaus, Startauben zu Gesicht bekamen. Diese bevölkern während der Saison des Museums das Areal.

Der Samstagabend stand ganz im Zeichen der 75 Jahre Sondervereinsgeschichte. Der SV- Vorsitzende Wolfgang Apel konnte neben den 85 Mitgliedern auch den Bürgermeister der Gemeinde Gutach, Siegfried Eckert, die 2. Schriftführerin des Verbandes Deutscher Taubenzüchter (VDT), Marina Weidmann, sowie Abordnungen der Trachtengruppe und des Akkordeonorchesters aus Gutach begrüßen. Bürgermeister Siegfried Eckert überbrachte die Grüße der Gemeinde Gutach, und zeigte sich sehr erfreut über die Wahl von Gutach als Ausrichtungsort des Jubiläums. Wie eng die Entstehung der Rasse mit dem Leben der Bevölkerung verbunden ist, wurde anschaulich erläutert. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von einer Abordnung des Akkordeonorchesters. Die Trachtengruppe zog mit der Präsentation der weltberühmten Gutacher Tracht die Aufmerksamkeit aller Anwesenden auf sich. Gabriele Aberle, die Gutacher Bollenhutmacherin, sowie Friedhilde Heinzmann, die Brautkronenmacherin, zeigten die einzelnen Arbeitsschritte, die zur Erstellung der typischen Kopfbedeckung der Frauen notwendig sind. Elfriede Moser hatte mit ihren humoristischen Einlagen die Anwesenden schnell auf ihrer Seite.

Der Sonntagmorgen wurde von der Jahreshauptversammlung bestimmt. Die musikalische Umrahmung übernahm Gabriele Billharz vom Akkordeonorchester Gutach. Zwei Trachten-rägerinnen der Trachtengruppe Gutach mit rotem und schwarzem Bollenhut zogen die Blicke auf sich. Bürgermeisterstellvertreter Martin Moser sprach in seinem Grußwort die Gratulation zum 75 Jährigen Jubiläum des Sondervereins aus, und wünschte allen einen schönen Aufenthalt in der Gemeinde Gutach.

Der SV-Vorstand Wolfgang Apel und Marina Weidmann vom VDT zeichneten verdiente Mitglieder mit der Silbernen und Goldenen Ehrennadel aus.

Das Jubiläum fand seinen Abschluss mit einem Gruppenfoto im Freien vor der malerischen Kulisse des Schwarzwaldes.

 

Wolfgang Wöhrle